| Weihnachtsgeld trotz Krise |
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Steigerungen beim Weihnachtsgeld bis 7,3 Prozent
Beschäftigte in Deutschland können sich beim Weihnachtsgeld auf Steigerungen um bis zu 7,3 Prozent freuen. Das hat die Hans-Böckler-Stiftung mitgeteilt.
Der Untersuchung zufolge wächst das Weihnachtsgeld für Mitarbeiter in tarifgebundenen Unternehmen in diesem Jahr zwischen 1,5 Prozent und 7,3 Prozent. Für mittlere Einkommen bedeutet dies einen Anstieg von 16 Euro bis 117 Euro.
Die Höhe der zusätzlichen Zahlungen hängt von der Branche und Region ab. Die größten Gewinner sind Beschäftigte der chemischen Industrie in Ostdeutschland. Sie erhalten 7,3 Prozent mehr. Dagegen müssen sich Mitarbeiter der Metallindustrie in Nordwürttemberg und Nordbaden mit 4,2 Prozent beziehungsweise 56 Euro begnügen.
Allerdings ist die Auszahlung des Weihnachtsgeldes nicht garantiert. Wie das Tarifarchiv der Hans-Böckler-Stiftung mitteilt, sind Abstriche bei den Sonderleistungen in Krisenzeiten möglich. Das Tarifsystem berichtet, dass in den vergangenen 18 Monaten schon 10 Prozent der Betriebe Kürzungen von Zahlungen und Sonderzahlungen vorgenommen hätten.
Bei der absoluten Höhe des Weihnachtsgeldes gibt es große Unterschiede zwischen den Branchen. Mit einem ganzen Monatsgehalt als Grundlage führen hier die Beschäftigten des Bankgewerbes und der Süßwarenindustrie. Ganz unten rangieren das Bauhauptgewerbe im Osten und das Gebäudereinigerhandwerk. In der Regel wird in diesen Branchen überhaupt nichts gezahlt.
Quelle:www.finanzen.de |